Titelbild Reeperbahn Festival 2026

Reeperbahn Festival 2026: Konzerte, Highlights und ein paar Fragezeichen

Drei Wochen sind bereits vergangenen, als ich aufgehört habe auf die Uhr zu schauen, da ich eh ständig irgendwo zu spät war, viel zu viele Timetable Tabs offen hatte und gegen Ende trotzdem immer wieder dachte: ach komm, einen Act schaffe ich noch.

Meine Highlights beim Reeperbahn Festival 2026

Dieses Jahr waren es bei mir 24 Konzerte, dazu 3 Receptions und ziemlich viele Begegnungen dazwischen. Wobei ich dieses Jahr ehrlich gesagt das Netzwerken nicht so richtig gefühlt habe.

Mir war einfach mehr nach Konzerten – dass es dieses Jahr trotzdem deutlich weniger waren als in den letzten Jahren, erkläre ich euch später. Hier nun erst einmal meine Highlights.

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder diese paar Konzerte, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Deshalb hier meine Top 6 Acts in 2026

  • Modern Woman
  • The Orchestra (For Now)
  • Concrete Vehicles
  • Roomer
  • Keo
  • Miaw

Ein bunter Mix aus Acts, von denen ich viel erwartet habe und die genau das geliefert haben, sowie Acts, die mich mit ihrer Live-Performance dann doch unerwartet ziemlich kalt erwischt haben – oder eben beides! Richtig schöne RBF-Momente waren das, von welchen ich dieses Jahr gerne noch ein paar mehr gehabt hätte.

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Rund 400 Acts und trotzdem wenig, was mich wirklich gepackt hat

Klar, um die 400 Acts klingen erst einmal nach kompletter Reizüberflutung – und genau das war es für mich bei der Vorbereitung auch. Ich habe mich durchgehört, Listen gemacht, wieder gestrichen, neue Namen entdeckt und am Ende trotzdem das Gefühl gehabt, dass ziemlich viel davon bei mir nicht wirklich hängen bleibt.

Vieles von diesem war mir schlicht zu austauschbar. Natürlich ist das eine maximal subjektive Betrachtung des LineUps. Auch weiß ich, dass ich musikalisch nicht unbedingt die Zielgruppe für alles bin, was beim RBF stattfindet. Und natürlich muss ein Festival mit dieser Größe auch musikalisch breit aufgestellt sein. Dieses Jahr ist mir das einfach besonders aufgefallen. Es war tatsächlich mein erstes Jahr, in dem es mich mehrfach erst um 19 Uhr zum ersten Konzert gezogen hat, weil davor im Timetable einfach nichts Spannendes für mich stand.

Wenn das Timetable-Problem zum echten Dilemma wird

Ein weiterer Punkt waren die diesjährigen Überschneidungen. Natürlich gibt es diese jedes Jahr, gefühlt gab es dieses aber so viele Parallel-Slots wie noch nie. Und irgendwann wurde aus meinem „Was möchte ich gerne sehen?“ eher „Auf was bin ich bereit zu verzichten?“ Gerade bei manchen Kombinationen habe ich mich wirklich gefragt, wie diese Planung zustande gekommen ist. Pale Waves und Girl In The Year Above zum Beispiel parallel spielen zu lassen? Also Acts, die doch eine ziemlich ähnliche Fanbase ansprechen dürften? Da saß ich dann schon ein bisschen fassungslos vor meinem Timetable.

Ein kleines Trauerspiel

Das ist besonders schade, weil ich ohnehin vergleichsweise wenige Acts auf meiner Liste hatte, bei denen ich wirklich dachte: Die muss ich sehen. Wenn sich dann ausgerechnet diese auch noch gegenseitig den Slot wegnehmen, wird die Auswahl irgendwann wirklich schmerzhaft.

Dafür waren, wie gesagt, diese wenigen dann teilweise richtig, richtig gut. Und vielleicht ist das am Ende sogar die bessere Bilanz.

Wie geht es mit dem Reeperbahn Festival 2027 weiter?

Noch spannender finde ich deshalb eigentlich die Frage, wie es 2027 weitergeht. Das deutlich kleinere Budget wird das Reeperbahn Festival zwangsläufig verändern. Die Frage ist nur: Wie? Wie verändert sich das LineUp? Werden bestimmte Venues oder Formate verschwinden? Oder erleben wir tatsächlich eine Art Back to the Roots? Letzteres fände ich zumindest spannend.

Ob das so kommt? Keine Ahnung. Aber ich warte neugierig darauf, was die Zukunft mit sich bringen wird.

Jetzt schließe ich aber erstmal die ungefähr 47 Tabs, die ich seit Tagen nicht mehr brauche und sage Danke an alle, die ich dieses Jahr getroffen, gehört, gesehen und zufällig irgendwo wiedergefunden habe!

Drei Wochen sind bereits vergangenen, als ich aufgehört habe auf die Uhr zu schauen, da ich eh ständig irgendwo zu spät war, viel zu viele Timetable Tabs offen hatte und gegen Ende trotzdem immer wieder dachte: ach komm, einen Act schaffe ich noch.

Meine Highlights beim Reeperbahn Festival 2026

Dieses Jahr waren es bei mir 24 Konzerte, dazu 3 Receptions und ziemlich viele Begegnungen dazwischen. Wobei ich dieses Jahr ehrlich gesagt das Netzwerken nicht so richtig gefühlt habe.

Mir war einfach mehr nach Konzerten – dass es dieses Jahr trotzdem deutlich weniger waren als in den letzten Jahren, erkläre ich euch später. Hier nun erst einmal meine Highlights.

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder diese paar Konzerte, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Deshalb hier meine Top 6 Acts in 2026

  • Modern Woman
  • The Orchestra (For Now)
  • Concrete Vehicles
  • Roomer
  • Keo
  • Miaw

Ein bunter Mix aus Acts, von denen ich viel erwartet habe und die genau das geliefert haben, sowie Acts, die mich mit ihrer Live-Performance dann doch unerwartet ziemlich kalt erwischt haben – oder eben beides! Richtig schöne RBF-Momente waren das, von welchen ich dieses Jahr gerne noch ein paar mehr gehabt hätte.

Rund 400 Acts und trotzdem wenig, was mich wirklich gepackt hat

Klar, um die 400 Acts klingen erst einmal nach kompletter Reizüberflutung – und genau das war es für mich bei der Vorbereitung auch. Ich habe mich durchgehört, Listen gemacht, wieder gestrichen, neue Namen entdeckt und am Ende trotzdem das Gefühl gehabt, dass ziemlich viel davon bei mir nicht wirklich hängen bleibt.

Vieles von diesem war mir schlicht zu austauschbar. Natürlich ist das eine maximal subjektive Betrachtung des LineUps. Auch weiß ich, dass ich musikalisch nicht unbedingt die Zielgruppe für alles bin, was beim RBF stattfindet. Und natürlich muss ein Festival mit dieser Größe auch musikalisch breit aufgestellt sein. Dieses Jahr ist mir das einfach besonders aufgefallen. Es war tatsächlich mein erstes Jahr, in dem es mich mehrfach erst um 19 Uhr zum ersten Konzert gezogen hat, weil davor im Timetable einfach nichts Spannendes für mich stand.

Wenn das Timetable-Problem zum echten Dilemma wird

Ein weiterer Punkt waren die diesjährigen Überschneidungen. Natürlich gibt es diese jedes Jahr, gefühlt gab es dieses aber so viele Parallel-Slots wie noch nie. Und irgendwann wurde aus meinem „Was möchte ich gerne sehen?“ eher „Auf was bin ich bereit zu verzichten?“ Gerade bei manchen Kombinationen habe ich mich wirklich gefragt, wie diese Planung zustande gekommen ist. Pale Waves und Girl In The Year Above zum Beispiel parallel spielen zu lassen? Also Acts, die doch eine ziemlich ähnliche Fanbase ansprechen dürften? Da saß ich dann schon ein bisschen fassungslos vor meinem Timetable.

Ein kleines Trauerspiel

Das ist besonders schade, weil ich ohnehin vergleichsweise wenige Acts auf meiner Liste hatte, bei denen ich wirklich dachte: Die muss ich sehen. Wenn sich dann ausgerechnet diese auch noch gegenseitig den Slot wegnehmen, wird die Auswahl irgendwann wirklich schmerzhaft.

Dafür waren, wie gesagt, diese wenigen dann teilweise richtig, richtig gut. Und vielleicht ist das am Ende sogar die bessere Bilanz.

Wie geht es mit dem Reeperbahn Festival 2027 weiter?

Noch spannender finde ich deshalb eigentlich die Frage, wie es 2027 weitergeht. Das deutlich kleinere Budget wird das Reeperbahn Festival zwangsläufig verändern. Die Frage ist nur: Wie? Wie verändert sich das LineUp? Werden bestimmte Venues oder Formate verschwinden? Oder erleben wir tatsächlich eine Art Back to the Roots? Letzteres fände ich zumindest spannend.

Ob das so kommt? Keine Ahnung. Aber ich warte neugierig darauf, was die Zukunft mit sich bringen wird.

Jetzt schließe ich aber erstmal die ungefähr 47 Tabs, die ich seit Tagen nicht mehr brauche und sage Danke an alle, die ich dieses Jahr getroffen, gehört, gesehen und zufällig irgendwo wiedergefunden habe!

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Copyright Fotos: Anna Müller

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