wednesday 08.02.26 molotow

Ein Abend mit WEDNESDAY | 08.02.2025

Es ist Sonntag und auf dem Weg ins Molotow muss ich einmal mehr feststellen: Hamburg fühlt sich mal wieder an wie eine Stadt, die erneut nicht so richtig entscheiden kann, ob sie dich umarmen oder dir ein bisschen melancholisch auf die Schulter tippen will. Es ist nass, dunkel und eigentlich schreit alles in mir den Abend auf dem Sofa verbringen sollte. Ein Glück habe ich dies nicht getan! Aber von vorn:

Im Molotow angekommen ist es wie immer: eng, ehrlich, ein bisschen klebrig – aber eben auf die beste Art möglich. Dieses Gefühl, dass hier schon hundert Nächte passiert sind und heute wieder eine weitere dazukommt. Und das eine ganz besondere: Wednesday sind in der Stadt und gönnen dem Molo damit ein ausverkauftes Haus.

Wenn Shoegaze auf Country trifft und das tatsächlich Sinn ergibt

Als es losgeht, passiert sofort dieses Ding, das Wednesday so besonders macht: die Band klingt gleichzeitig nach Garage und nach weiter Landschaft. Nach fuzzy Gitarrenwänden, die dich erst kurz überrollen und dann doch ganz plötzlich wieder sanft an die Hand nehmen, um dich aus der Tiefe zu ziehen.

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wednesday 08.02.26 molotow

Diese Mischung aus Indie-Rock, Shoegaze, Alternative Country, Grunge-Kante klingt leicht dreckig, aber nie beliebig. Wednesday schaffen es ihre Songs wie kleine Erzählungen wirken zu lassen: so als würdest man kurz in eine Geschichte irgendwo zwischen Jugend, Chaos, Nostalgie stolpern mit dem Versuch, nicht komplett den Halt zu verlieren. Das Verrückte ist: obwohl es laut ist, ist es nicht hart. Es ist eher… wie ein emotionales Dröhnen.

Zwischen aufdrehen und auffangen

Wenn ich mich so umschaue, scheint nicht nur mir zu gefallen, was man hören kann: ich sehe Leute, die komplett versunken sind, sich treiben lassen, entzückte Blicke Richtung Bühne werfen. Genau dafür liebe ich Konzerte im Molotow. Man ist nicht weit weg, man ist mittendrin. Kein Graben, keine Distanz – nur du und die Band. Und niemand muss beweisen, dass er am meisten Fan ist. Es ist eher so ein kollektives Zuhören.

Und dann, im letzten Drittel, passiert etwas.
Das Publikum ist plötzlich wie ausgewechselt.

Was eben noch versunkenes Zuhören war, wird Bewegung. Körper drängen nach vorne, ein Moshpit öffnet sich, Stagediver fliegen über Köpfe hinweg. Es ist laut, es ist chaotisch, es ist vollkommen richtig.

Herzschmerz in Verzerrung

Wednesday klingen nach kaputter Romantik, aber nicht kitschig. Eher wie das echte Leben, wenn es schön ist und gleichzeitig weh tut. Ihre Musik hat diese wundervoll schrammelige, staubige Ästhetik, als würde sie aus einem alten Fotoalbum kommen, aber mit frischen Kratzern.

Und ganz ehrlich: genau deswegen bin ich hier.

Ein Konzert wie ein warmer Sturm, der sich zum Abschluss zu einem Orkan erhebt, alle umhaut & draußen ist Hamburg immer noch Hamburg. Die Luft ist kühl, die Straßen sind normal, als wäre nichts passiert. Und doch trage ich dieses leise Summen im Kopf und einen kleinen Rest von Gitarrenwand im Brustkorb mit nach Hause.

Es ist Sonntag und auf dem Weg ins Molotow muss ich einmal mehr feststellen: Hamburg fühlt sich mal wieder an wie eine Stadt, die erneut nicht so richtig entscheiden kann, ob sie dich umarmen oder dir ein bisschen melancholisch auf die Schulter tippen will. Es ist nass, dunkel und eigentlich schreit alles in mir den Abend auf dem Sofa verbringen sollte. Ein Glück habe ich dies nicht getan! Aber von vorn:

Im Molotow angekommen ist es wie immer: eng, ehrlich, ein bisschen klebrig – aber eben auf die beste Art möglich. Dieses Gefühl, dass hier schon hundert Nächte passiert sind und heute wieder eine weitere dazukommt. Und das eine ganz besondere: Wednesday sind in der Stadt und gönnen dem Molo damit ein ausverkauftes Haus.

Wenn Shoegaze auf Country trifft und das tatsächlich Sinn ergibt

Als es losgeht, passiert sofort dieses Ding, das Wednesday so besonders macht: die Band klingt gleichzeitig nach Garage und nach weiter Landschaft. Nach fuzzy Gitarrenwänden, die dich erst kurz überrollen und dann doch ganz plötzlich wieder sanft an die Hand nehmen, um dich aus der Tiefe zu ziehen.

Diese Mischung aus Indie-Rock, Shoegaze, Alternative Country, Grunge-Kante klingt leicht dreckig, aber nie beliebig. Wednesday schaffen es ihre Songs wie kleine Erzählungen wirken zu lassen: so als würdest man kurz in eine Geschichte irgendwo zwischen Jugend, Chaos, Nostalgie stolpern mit dem Versuch, nicht komplett den Halt zu verlieren. Das Verrückte ist: obwohl es laut ist, ist es nicht hart. Es ist eher… wie ein emotionales Dröhnen.

wednesday 08.02.26 molotow

Wenn ich mich so umschaue, scheint nicht nur mir zu gefallen was man hören kann: ich sehe Leute, die komplett versunken sind, sich treiben lassen, entzückte Blicke Richtung Bühne werfen. Genau dafür liebe ich Konzerte im Molotow. Man ist nicht weit weg, man ist mittendrin. Kein Graben, keine Distanz – nur du und die Band. Und niemand muss beweisen, dass er am meisten Fan ist. Es ist eher so ein kollektives Zuhören.

Zwischen aufdrehen und auffangen

Wenn ich mich so umschaue, scheint nicht nur mir zu gefallen, was man hören kann: ich sehe Leute, die komplett versunken sind, sich treiben lassen, entzückte Blicke Richtung Bühne werfen. Genau dafür liebe ich Konzerte im Molotow. Man ist nicht weit weg, man ist mittendrin. Kein Graben, keine Distanz – nur du und die Band. Und niemand muss beweisen, dass er am meisten Fan ist. Es ist eher so ein kollektives Zuhören.

Und dann, im letzten Drittel, passiert etwas.
Das Publikum ist plötzlich wie ausgewechselt.

Was eben noch versunkenes Zuhören war, wird Bewegung. Körper drängen nach vorne, ein Moshpit öffnet sich, Stagediver fliegen über Köpfe hinweg. Es ist laut, es ist chaotisch, es ist vollkommen richtig.

Herzschmerz in Verzerrung

Wednesday klingen nach kaputter Romantik, aber nicht kitschig. Eher wie das echte Leben, wenn es schön ist und gleichzeitig weh tut. Ihre Musik hat diese wundervoll schrammelige, staubige Ästhetik, als würde sie aus einem alten Fotoalbum kommen, aber mit frischen Kratzern.

Und ganz ehrlich: genau deswegen bin ich hier.

Ein Konzert wie ein warmer Sturm, der sich zum Abschluss zu einem Orkan erhebt, alle umhaut & draußen ist Hamburg immer noch Hamburg. Die Luft ist kühl, die Straßen sind normal, als wäre nichts passiert. Und doch trage ich dieses leise Summen im Kopf und einen kleinen Rest von Gitarrenwand im Brustkorb mit nach Hause.

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